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Geschichte der Herbert-Anlage

Auf dem Gelände der Reisinger- und Herbert-Anlagen und der Rhein-Main-Hallen standen bis zum Neubau des Wiesbadener Hauptbahnhofes 1906 der Rheinbahnhof und der Taunusbahnhof.

Alte Bahnanlage

Auf dem Foto sieht man die alten Bahnanlagen der drei Wiesbadener Bahnhöfe. An dieser Stelle entstanden nach dem Abriss der Bahnanlagen die Reisinger- und Herbert-Anlagen. Links ist das Gebäude des Rheinbahnhofes erkennbar.

Bahnanlage

Die Bahnanlagen auf einer Postkarte um 1900, die Allee links ist die Adelheidstraße.

Luftbild 1930er

Nach dem Abriss der Bahnanlagen 1906 wurde das Gelände der Rhein-Main-Hallen in den 1930er Jahren als Tennisplatz genutzt.

Anlagen 1955

Auf der Ansicht von 1955 erkennt man an der Stelle der Rhein-Main-Hallen einen Fußballplatz bzw. Tennisplätze.

Luftbild 1968

Auf dem Luftbild von 1968 ist hinter den Rhein-Main-Hallen noch das Gebäude des Rheinbahnhofs erkennbar, das 1969 endgültig abgerissen wurde. Rechts sieht man die ursprüngliche 1957 eingeweihte Rhein-Main-Halle, links daneben die erste hölzerne Erweiterung von 1966. An dieser Stelle befinden sich seit Anfang der 80er Jahre Halle 5 und Halle 10.

Luftbild Anlagen 1968

Die Reisinger-(vorne) und Herbert-Anlagen auf einem Luftbild von 1968.

Die Herbert-Anlage wurde durch die Stiftung des aus Groß-Gerau stammenden Apothekers Adam Herbert (1887-1976), der 1927 in Bierstadt eine pharmazeutische Fabrik gegründet hatte, ermöglicht.

An der Stelle der alten Bahnanlagen von Rheinbahnhof und Taunusbahnhof schuf der Gartenarchitekt Friedrich Hirsch 1937 die Parkanlage.

Die Herbert-Anlage schließt über eine querende Wegachse als zweiter Parkabschnitt an die ebenfalls von ihm und Edmund Fabry 1931/32 geschaffene Reisinger-Brunnen-Anlage an.
In die Wasseranlagen wurde als baulicher Höhepunkt die vom Architekten Ernst van Velden geplante Wandelhalle gesetzt, mit der Bemalung und Ausgestaltung der Wandelhalle wurde der aus Rüdesheim stammende Maler und Architekt Karl Hy beauftragt. Dargestellt ist hier der griechische Mythos der Europa, der auch durch die große Skulptur der Europa auf dem Stier, geschaffen vom Stuttgarter Bildhauer Ludwig Spiegel, am Rande des großen Bassins wieder aufgenommen wird.

Anlage

"Die Grünanlage ist im ganzen (mit den Wasserbecken, Pfeilerhalle und Europaskulptur) Kulturdenkmal als Sachgesamtheit aus künstlerischen, städtebaulichen und stadtgeschichtlichen Gründen." (aus: Sigrid Russ, Kulturdenkmäler in Hessen. Wiesbaden I.2, 120.)